In der Street Photography gibt es Momente, in denen Menschen vor der Linse unbewusst eine besondere Verbindung mit ihrer unmittelbaren Umgebung eingehen und eine überraschende Ansicht entsteht. Da laufen Hans und Gabi an Hans und Gabi vorbei oder Spider-Man springt von einem Netz zum anderen. 

Inspiration und Anleitung für eine neue Sichtweise auf die ein oder andere sich bietende Szenerie erhält man bspw. vom Street Photographer und Wahl-Hamburger Siegfried Hansen. Seine Fotoprojekte und Ausstellungen wie Der erwartete Zufall mit Fotos, die nicht nur interessant sind, sondern einen auch immer wieder zum schmunzeln bringen, begeistern.

Bei einem persönlichen Treffen mit Siegfried Hansen und anschließendem fotografischen Spaziergang durch Hamburg, habe ich weitere Einblicke in seine Herangehensweise und wertvolle Tipps erhalten und freue mich, wenn ich im urbanen Trubel, den ein oder anderen überraschenden Augenblick mit der Kamera einfangen kann.

street photography Hamburg

Street Photography spiegelt ungestellte Momente des alltäglichen Treibens der Stadt mit manchmal nicht alltäglichen Anblicken und paradoxen Situationen. Manchmal passiert dieser An- bzw. Augenblick auch, wenn die Person(en) bereits aus der Szenerie geschritten sind. 

street photography Streetfotografie Hamburg

Gerade habe ich wieder eine Fotoserie abgeschlossen. Für eine Präsentation auf dieser Website ist die Fotoserie jedoch zu umfangreich und auf Flickr gefällt mir die Präsentation der Fotos nicht so gut, zudem gehen hier die Kommentare leicht unter.

Aus diesen Gründen habe ich mich für die Einrichtung eines Fotoblogs auf Tumblr entschieden. Hier lässt sich eine große Community erreichen, zahlreiche - kostenlose und kostengünstige -Templates sind optisch ansprechend und die Einrichtung eines Accounts geht schnell und die Bedienung ist einfach und intuitiv. Durch die Integration von Google+, Facebook und Twitter sowie der eigenen Tumblr-Community hat der Nutzer die Möglichkeit, seine Beiträge bereits bestehenden Communities zu präsentieren. Insgesamt lassen sich derzeit knapp 173 Millionen Blogs mit 76 Millionen Beiträgen pro Tag verfolgen. Meinen Blog auf Tumblr findest du HIER

Tumblr

Renaissance der Gardinenkneipe. Knarrende Dielen und Boxen aus denen flotte Tanzmusik dröhnt. Bierpoeten stehen trinkend in Spelunken und kommentieren das verfehlte Leben der Anderen. Glückliche und melancholische Stunden voller Poesie.

Gardinenkneipe Kneipe Kiez

Shouldered Street Light ist ein Projekt von Jan Philip Scheibe. Der Wahl-Hamburger Lichtkünstler reist mit seiner mobilen Straßenlaterne samt 800 Watt Stromgenerator durch ganz Europa, sucht meist einsame, oft idyllische Orte auf und lässt sie für eine Weile erleuchten.

Am 19.01.2014 fand die Performance am Hamburger Elbstrand statt. Vom Treffpunkt an der Elbtunnelpyramide in Övelgönne ging Jan Philip Scheibe nach einer kurzen Einführung in sein Projekt gemeinsam mit den Menschen, die ihn begleiten wollten, einen Spaziergang von knapp 2,5 Kilometern. Wenn der Künstler eine idyllische Stelle gefunden hatte, richtete er seine Straßenlaterne auf und verweilte einen Moment oder etwas länger. Nach dem Rundgang gab es Glühwein, Musik und nette Gespräche am Elbstrand mit Blick auf eine tolle Lichterstimmung vom Containerhafen.

Wer die Möglichkeit hat, Jan Philip Scheibe mal live zu erleben, um mit ihm ein Stück zu gehen und hin und wieder innezuhalten, sollte sich das auf gar keinen Fall entgehen lassen. shouldered street light jan philip scheibe

street photography Streetfotografie

 

Im Wesentlichen geht es in der Streetfotografie um das Ablichten von Menschen - im öffentlichen Raum - in einer Situation, die nicht gestellt ist, sondern sich im Augenblick der Ablichtung spontan ergibt. Der Moment der im Foto festgehalten wird ist authentisch und dokumentiert das Alltagsleben. Die Kunst der Streetfotografie besteht somit nicht in einer künstlich geschaffenen Szenerie, sondern im einfangen einer banalen Alltagssituation durch ein perfektes Zusammenspiel von vorausschauendem Sehen, Zufall, Perspektive und Technik bzw. Einstellungen an der Kamera und anschließender Bildbearbeitung.

Für viele Fotografen muss ein "echtes" Streetfoto in erster Linie ein Schwarz-Weiß-Foto mit ordentlich Körnung sein, dass analog bzw. bewusst verschwommen aussieht und nicht zugeschnitten wurde.

Diese Stilmittel sind nachvollziehbar und haben einen besonderen Charme, eignen sich aber nicht grundsätzlich für jedes Streetfoto. Da es in der Fotografie bzw. Street Photography keine festen Regeln gibt, sollte genauso spontan und intuitiv wie fotografiert wird, das Foto im Anschluss auch bearbeitet werden. Mein Archiv enthält bspw. 80% farbige und 20% Schwarz-Weiß-Fotos. Das liegt vor allem daran, dass ich mich für Street Art begeistere, die überwiegend bunt ist. Auf Schwarz-Weiß gehe ich über, wenn das Wetter meine Fotografie stark beeinflusst. Fotos, die bei regnerischem Wetter gemacht werden, sehen in Schweiß-Weiß einfach brillianter aus. Ein Schattenspiel bei Sonnenschein, sieht später in Schweiß-Weiß ausdrucksstärker aus. Auch Streetfotos, die viel der umliegenden Architektur im Bild einfangen, gefallen mir in Schwarz-Weiß besser.

Man hat somit nicht nur mit der Wahl der Bildperspektive die Möglichkeit die Augen des Betrachters auf das Wesentliche zu lenken, sondern auch mit der anschließenden Bildbearbeitung. 

Endstation Straßenrand. In Deutschland werden laut Hauptverband der Deutschen Holzindustrie e. V. jedes Jahr rund 30 Millionen Weihnachtsbäume gekauft. Nach Ende der Weihnachtsferien werden jedoch viele wieder ausgesetzt.

Typische Szene vor einem Mehrfamilienhaus: Im Flur des Hauseinganges stemmt und schleift ein Mann hastig einen lästig gewordenen Weihnachtsbaum durch die Tür. Nadeln vom traurig aussehenden Tannenbaum rieseln auf die trostlose Straße, doch das scheint den Mann nicht zu interessieren. Ohne einen letzten Blick auf den treuen Lamettaständer zu werfen, verschwindet er ohne Umwege im Haus und schließt die Tür rasch hinter sich. Der Weihnachtsbaum ist nun auf sich allein gestellt.  

Fotoserie Alle Jahre wieder Knut

Vom 18. bis 20. Oktober 2013 fand ein Fotografie-Aktion-Workshop zum Thema Lampedusa in Hamburg im Gängeviertel statt. Geleitet wurde der Workshop von Oriana Eliçabe, Mitglied des spanischen Kollektivs ENMEDIO. Der Auftrag lautete: Soziale Konflikte und Krisen mit Hilfe der Fotografie visualisieren.

Die Teilnehmern aus Deutschland und Mexiko haben die Initiative in Form einer Poster-Kampagne Herr Scholz, hätten Sie auch die Beatles abgeschoben? umgesetzt. Das Ergebnis kann man sich #GroßeFreiheit in Hamburg ansehen. 

fokus augenblick

Wer auf sozialen Foto-Plattformen wie Pinterest, Instagram oder Flickr Bilder veröffentlicht, weiß, dass manche Bilder deutlich besser ankommen als andere. Curalate hat in einer Studie 500.000 gepostete Fotos von beliebten Foto-Netzwerken näher untersucht und herausgefunden, was beliebte von weniger beliebten Bildern unterscheidet.