Als Gängeviertel wurden in Hamburg die besonders eng bebauten Wohnquartiere in einigen Teilen der Altstadt und Neustadt bezeichnet. Die Gängeviertel waren größtenteils mit Fachwerkhäusern bebaut, deren Wohnungen zumeist nur durch schmale Straßen, zum Teil verwinkelte oder labyrinthartige Hinterhöfe, Torwege und die namensgebenden Gänge zwischen den Häusern zu erreichen waren.

Als der Verein Komm in die Gänge am 22. August 2009 ins Gängeviertel gekommen ist, hatten die Mitgleider ein klares Ziel und ein Konzept, wie die Häuser des Viertels zu retten seien und was aus ihnen in der Zukunft werden soll: ein Raum in der Hamburger Innenstadt, in dem Neues durch Kunst, Kultur und Gespräche, in Ateliers, Wohnungen und sozialen Projekten entstehen kann. Führungen durch das Gängeviertel finden regelmäßig statt. Komm in die Gänge, komm in die Jupi Bar, komm in die Butze 38 (Hinterhofeingang). Mehr Fotos gibt es HIER.